Medikamente in der Schwangerschaft

Übelkeit oder Kopfschmerzen sind zwei typische Symptome in einer Schwangerschaft, doch daneben gibt es oft noch weitere körperliche Beschwerden, die teilweise medikamentös behandelt werden müssen. Was im Alltag kein Problem ist, stellt sich in der Schwangerschaft oft als besondere Herausforderung dar, um weder Mutter noch Kind zu gefährden.

Vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft klagen viele werdende Mütter über Übelkeit. Das ist völlig normal. Trifft das auch bei Ihnen zu, sollten Sie sich Schonkost verordnen. Viele kleine und leichte Portionen im Abstand von 2-3 Stunden helfen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Oftmals hilft es auch, bereits vor dem Aufstehen einen kleinen Bissen zu essen. Stellen Sie sich dazu zum Beispiel einen kleinen Teller mit Keksen oder Zwieback neben das Bett.

Manche Frauen werden stärker von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Verschlimmert sich der Zustand bei Ihnen, sollten Sie besser den Arzt um Rat fragen. Das gilt vor allem, wenn Sie mehr als drei mal am Tag erbrechen und mehr Flüssigkeit verlieren, als Sie zu sich nehmen können. Ihr Arzt hat Tipps für pflanzliche Medikamente, die Sie trotz Schwangerschaft nehmen können.

Hier noch ein paar Tipps. Vermeiden Sie am besten fettreiches, stark gewürztes Essen, Alkohol, Koffein und Gerüche, die bei Ihnen Übelkeit auslösen könnten. Dagegen hilft viel Flüssigkeit, frische Luft, etwas Bewegung und Ruhe – am besten mehrmals täglich. Aus der Hausapotheke empfiehlt sich auch Ingwer – als Tee oder Tabletten hemmt er Übelkeit.