Komplikationen
Die Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine der schönsten und spannendsten Zeiten ihres Lebens. Doch gerade in diesem Abschnitt gibt es eine Reihe von Risiken. Die moderne Medizin kann viele davon minimieren. Deshalb sollte auch niemand in Panik verfallen. Trotzdem muss jede werdende Mutter aufgeklärt sein und wissen, welche Komplikationen auftreten können, um mögliche Gefahren zu vermeiden.Viele Babykrankheiten sind zum Glück recht harmlos. Das heißt nicht, das man sie auf die leichte Schulter nehmen sollte. Drei der typischsten Krankheiten stellen wir Ihnen hier kurz vor:
Bei starken Bauchschmerzen in den ersten zwölf Wochen nach der Geburt handelt es sich häufig um die sogenannten Dreimonatskoliken. Symptome sind oft stundenlanges Weinen und Anziehen und Strecken der Beine. Milchunverträglichkeit, Ernährungsfehler der Mutter oder ein noch nicht voll funktionstüchtiges Verdauungssystem können die Ursache sein. In Frage kommt aber auch zu gieriges Trinken des Säuglings. Behandelt werden die Koliken vom Arzt mit Entblähungsmitteln, die vor und nach dem Trinken verabreicht werden. Die Mutter kann helfen, indem sie selbst blähende Nahrungsmittel meidet. Bei der Flaschenfütterung hilft die Zugabe von Fenchel-, Kamillen- oder Kümmeltee.
Eine Magen-Darm-Entzündung, Nahrungsmittelallergien oder Ernährungsfehler können die Ursache für Durchfall sein. Um eine Dehydrierung zu verhindern muss schnell gehandelt und behandelt werden. Konsultieren Sie den Arzt, wenn Ihr Kind einen geblähten Bauch hat, unter wässrig, schleimigem Stuhl, Brechreiz und Fieber leidet sowie apathisch wirkt. Wirksame Hausmittel sind Fenchel,- und Kamillentee, der Kinderarzt gibt Ihnen zusätzlich Empfehlungen zu einer speziellen Diätnahrung.
Erkältungen kommen mit den bekannten Symptomen einher: Schnupfen und Husten, eine verstopfte Nase und Fieber. Sie kommen sehr häufig im Kleinkind-Alter vor und müssen unbedingt auskuriert werden, da sie sonst schwere Folgeerkrankungen auslösen können. Hauptauslöser sind Viren. Wichtig ist, dass das Baby immer richtig atmen kann – deshalb werden häufig milde Nasentropfen vom Arzt verschrieben. Kommt Fieber ins Spiel sollten Sie bei Temperatur über 38,5 Grad sofort einen Arzt aufsuchen. Zuhause können Sie Fieber durch Wadenwickel senken.





