Komplikationen

Die Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine der schönsten und spannendsten Zeiten ihres Lebens. Doch gerade in diesem Abschnitt gibt es eine Reihe von Risiken. Die moderne Medizin kann viele davon minimieren. Deshalb sollte auch niemand in Panik verfallen. Trotzdem muss jede werdende Mutter aufgeklärt sein und wissen, welche Komplikationen auftreten können, um mögliche Gefahren zu vermeiden.

Wenn Sie schwanger werden, stellen Sie eins ganz schnell fest: Ihr Körper verändert sich rasant, der steigenden Hormonausschüttung sei Dank. Ihre inneren Organe stellen sich auf die neuen Aufgaben zur Versorgung des Heranwachsenden ein und arbeiten jetzt auf Hochtouren. Jede Frau bewältigt diesen Prozess unterschiedlich gut.

Umso wichtiger ist es, gerade jetzt auf die Signale seines Körpers zu hören und bewusst mit diesen Anpassungen umzugehen. Ein wichtiger Tipp dabei – der Hausapotheke ist immer der Arzt vorzuziehen. Verzichten Sie gerade in dieser Phase auf Experimente.

Es gibt eine Reihe von Symptomen und Alarmzeichen bei denen Sie unbedingt Ihren Gynäkologen/Ihre Gynäkologin aufsuchen sollten. Generell gilt dies, wenn Sie sich krank fühlen bzw. Fieber haben, das heißt wenn Sie z.B. unter anhaltenden Kopfschmerzen leiden, sich schwindelig fühlen und nur verschwommen sehen können. Gleiches gilt bei andauerndem Erbrechen, ganz besonders, wenn Sie dabei über einen gewissen Zeitraum Gewicht verlieren.

Achten Sie auch und vor allem auf Veränderungen im Unterleibsbereich. Ein Arztbesuch ist zu empfehlen, wenn Sie häufigen Harndrang verspüren oder Beschwerden beim Wasserlassen haben – das sind Anzeichen für eine Harnwegsinfektion.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt umgehend bei jeglichen Blutungen aus der Scheide, starken und plötzlichen Schmerzen im Bauchbereich und wenn Kindsbewegungen schwächer werden oder längere Zeit ausbleiben. Bei plötzlichem, schmerzlosem Austreten von Flüssigkeit aus der Scheide sollten Sie unbedingt im Liegen in die nächste Klinik gefahren werden. Auch ein aufgedunsenes Gesicht bzw. Wassereinlagerungen an Händen, Unterschenkeln und Füßen sollten Sie zu einer Vorstellung beim Frauenarzt veranlassen.