Vorbereitung
Ihr Kind wird jede bisherige Lebensordnung auf den Kopf stellen. Darum raten wir Ihnen, sich gut darauf vorzubereiten. Eine Hebamme steht Ihnen dabei kompetent zur Seite. Auch die Geburt selbst muss gründlich durchdacht und geplant werden. Wo wollen Sie Ihr Kind auf die Welt bringen? Was muss mit in die Klinik? Haben Sie an alles gedacht?Sollten Sie sich entschließen, Ihr Kind in den eigenen vier Wänden zur Welt zu bringen, haben sie zwar ihr persönliches Umfeld, das Ihnen Sicherheit gibt, jedoch verzichten Sie bewusst auf jegliche medizinischen Geräte, Schmerzmittel und moderne Medizin. Die Sicherheit ist von allen drei Möglichkeiten am geringsten. Aus diesem Grund ist eine Hausgeburt auch nur möglich, wenn die Schwangerschaft ohne jegliche Komplikationen verlief und kein Risiko für Mutter und Kind besteht. Bei einer Fehllage des Kindes, bei Mehrlingsschwangerschaften, Fehllage der Plazenta, Diabetes oder Bluthochdruck ist eine Hausgeburt nicht erlaubt. Suchen Sie sich in jedem Fall frühzeitig eine erfahrene Hebamme, die Sie während der Schwangerschaft sowie bei der Geburt und in der Zeit danach unterstützt.
Eine sicherere Alternative zur Hausgeburt ist das Geburtshaus. Angenehm ist die wohnliche Einrichtung und die Komplettbetreuung durch eine Hebamme und nicht wie in einer Klinik von wechselndem Personal. In der Regel liegen Geburtshäuser in der Nähe einer Klinik, so dass schnell ein Arzt zur Stelle ist, sollte es zu Komplikationen kommen. In Geburtshäusern finden sich außerdem bestimmte medizinische Instrumente, die Ihnen bei einer Hausgeburt fehlen könnten. Meist können Sie bereits einige Stunden nach der Geburt das Haus verlassen. Deutsche Krankenkassen sind seit 2008 vertraglich dazu verpflichtet, die Kosten der Entbindung zu übernehmen.





