Entbindung

Der wahrscheinlich schönste Moment in Ihrem Leben steht kurz bevor. Trotz aller Aufregung heißt es jetzt: Ruhe bewahren. Ihre Hebamme und Ihr Partner werden Sie mit aller Kraft unterstützen.

Sobald die Geburt des Kindes in greifbare Nähe rückt, gibt der Körper oftmals Signale, die vorschnell als Geburtsbeginn bewertet werden. Die Gebärmutter beispielsweise „trainiert“ vor der Geburt, indem sie sich zusammenzieht und wieder entspannt. Diese Kontraktionen nennt man Senkwehen. Es kommt vor, dass sie bereits in der 20. Schwangerschaftswoche einsetzen.

Auf eindeutige Zeichen wie die Folgenden sollten Sie allerdings besonders Acht geben, denn sie sind ein deutliches Indiz dafür, dass es in Kürze losgeht:

  • Abgang des blutigen Schleimpfropfs
  • Regelmäßige Wehen in etwa 10 Minuten-Abständen
  • Platzen der Fruchtblase

Wenn Sie anfangen, sich zu Hause unwohl zu fühlen, kontaktieren Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt. Sollten die Wehen mitten in der Nacht beginnen, wird es Ihnen kaum möglich sein, wieder einzuschlafen. Meist beginnen die Wehen mit Schmerzen im Bauch, Rückenbereich oder in den Oberschenkeln.

Sollten die Wehen länger als 20 Sekunden oder sogar bis zu 1 Minute andauern und über eine Stunde hinweg aller fünf bis sieben Minuten auftreten, müssen Sie umgehend Ihre Hebamme oder Frauenärztin kontaktieren und in die Klinik fahren.